TuS Oppenau – FV Ottersweier 5:0 (3:0)

Absteiger TuS Oppenau erteilte Aufsteiger FV Ottersweier eine Lehrstunde.

Der FV Ottersweier muss nach Abschluss des ersten Saisondrittels weiter auf seinen dritten Sieg warten. In einer über weite Strecken einseitigen Partie behielt Verbandsligaabsteiger TuS Oppenau bei Bilderbuchwetter auf dem Haldenhof auch in der Höhe verdient mit 5:0 die Oberhand.

Spielausschussvorsitzender Kresimir Grbavac brachte es schon zur Pause auf den Punkt: „Solange wir hinten die Fehler nicht abstellen, gewinnen wir kein Spiel mehr“. Zu diesem Zeitpunkt lag sein FVO fast schon aussichtlos mit drei Toren in Rückstand.

Dabei sah es zu Beginn noch ganz gut aus, doch dann traf Motasem Hammad mir der ersten Oppenauer Offensivaktion auch schon zum 1:0 (14.), als die gesamte FVO-Defensive vergeblich auf den Abseitspfiff wartete. Es blieb die einzige diskussionswürdige Entscheidung des gut leitenden Schiedsrichters Tobias Bartschat (Müllheim). Glück für die Gäste, dass Niko Oehler nach der dritten Oppenauer Ecke ungehindert per Kopf am Querbalken scheiterte (22.). Nur einmal in Durchgang eins lag dem Ottersweierer Anhang der Torschrei auf den Lippen, doch Janis Müller scheiterte im Anschluss an eine Freistoß-Hereingabe von Daniel Schmidt aus kurzer Distanz am reaktionsschnellen TuS-Keeper José Poveda (31.). Den schönsten Angriff der gesamten Partie über gerade mal drei Stationen schloss Tobias Keller im unmittelbaren Gegenzug mit dem 2:0 ab und nur vier Minuten später hebelte TuS-Spielertrainer Christian Seger die Innenverteidigung des FVO mit einem genialen Pass aus und Keller hatte keine Mühe, den Ball zum 3:0 zu versenken.

Sechs Minuten nach dem Wechsel traf Hammad nach feiner Vorarbeit von Nicolas Lietz zum 4:0 und in der 62. Minute stellte der kaum zu haltende Hammad mit seinem dritten Treffer an diesem Tag den 5:0 Endstand her. FVO-Schlussmann Felix Spitz konnte einem fast schon ein wenig leidtun. An allen Toren war er machtlos und viele Gelegenheiten, sich auszuzeichnen, hatte er nicht.

Erst als die Gastgeber gleich mehrere Gänge herunterschalteten, kam auch der FVO zu ein paar Gelegenheiten. Die Chance zum Ehrentreffer verpasste der eingewechselte Mark Tokarchuk, als er um Zentimeter am Ball vorbeirutschte (82.). Am Ende aber war der Aufsteiger mit fünf Gegentoren sogar noch gut bedient, weil Oppenau weitere gute Möglichkeiten ungenutzt ließ und durch Florian Müller (58.) und Matthias Kimmig (66.) an Pfosten bzw. Latte scheiterte.

Während Oppenau den Anschluss an das obere Tabellendrittel herstellen konnte, rutschte der FV Ottersweier auf Rang 13 ab. Am kommenden Sonntag trifft die Coratella-Elf auf Schlusslicht TSV Loffenau und da ist ein Sieg fast schon Pflicht.

TuS Oppenau: Poveda, Treyer (64. Kimmig), Lietz, Bruder, Keller, Abdalla, Soaita (46. Müller), Hammad, Oehler (69. Gieringer), Ott, Seger (46. Herrmann)

FV Ottersweier: Spitz, Seidt, Ernst, Schmidt (56. Hocak), Hauer (61. Özenc), Jörger, Bilici, Müller (59. Tokarchuk), Ademogullari, Kleinhans, Exeler (64. Frey)

Schiedsrichter: Tobias Bartschat (Müllheim)

Zuschauer: 150

Tore: 1:0 Hammad (14.), 2:0 Keller (32.), 3:0 Keller (36.), 4:0 Hammad (51.), 5:0 Hammad (62.)

RM

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