FV Ottersweier – SC Offenburg 3:1 (2:0)

„Aufgrund unserer starken ersten Hälfte war das ein verdienter Sieg. Auch in spielerischer Hinsicht konnten wir da überzeugen“, strahlte Ottersweiers spielender Co-Trainer Daniel Schmidt nach dem ersten überbezirklichen Erfolg seines FV Ottersweier in der mittlerweile 66-jährigen Vereinsgeschichte. Der ehemalige Verbandsligaspieler, der den im Urlaub weilenden Chefcoach Christian Coratella vertreten durfte, überzeugte auch auf dem Platz mit einer starken Vorstellung als Abräumer im Mittelfeld.

Eine halbe Stunde lang hatte seine Mannschaft alles im Griff. Der bis dato ebenfalls noch punktlose Mitaufsteiger aus Offenburg sah sich fast ausschließlich in die Defensive gedrängt. Bereits nach fünf Minuten brachte Christoph Welle den FVO per Kopf im Anschluss an die zweite Ecke mit 1:0 in Führung. Als die bis dahin harmlosen Gäste langsam in die Partie fanden, war es erneut “Goldköpfchen“ Welle, der nach feiner Hereingabe von Maxime Exeler den bis dahin vielbeschäftigten SCO-Schlussmann Omar Bounatouf zum zweiten Mal bezwingen konnte (29.). Nur zwei Minuten danach fast das 3:0, doch Exeler traf aus kurzer Distanz nur den linken Pfosten. Leichtfertige Ballverluste im Aufbauspiel des FVO ermöglichten dem Gast noch vor dem Pausenpfiff des gut leitenden Schiedsrichters Remigiusz Baran (Weil) einige gute Möglichkeiten zum Anschlusstreffer durch Steve Blessing (39.), der am aufmerksamen Keeper Felix Spitz scheiterte, Aliu Cisse (41.) und Ersin Osmanov (44.).

Zwei Minuten nach dem Wechsel schien die Partie gelaufen – Daniel Schmidt verwandelte einen Foulelfmeter (Mija Vujevic an Janis Müller) sicher zum 3:0. Dann keimte bei den Gästen Hoffnung auf, als der zur Pause eingewechselte Cengizhan Keskin, der mächtig für Betrieb im FVO-Strafraum sorgte, den Anschlusstreffer erzielen konnte (58.). Während bei den Gastgebern nun sichtlich die Kräfte schwanden, erhöhte der SC Offenburg den Druck und kam dabei zu einigen hochkarätigen Möglichkeiten. Aliu Cisse (75./90.+5), Tonio Bayer (81.) und Cengizhan Keskin (87.) scheiterten entweder an Schlussmann Felix Spitz und der vielbeinigen FVO-Defensive oder aber am eigenen Unvermögen. Auf der anderen Seite hatte Anil Özenc das 4:1 auf dem Fuß, brachte den Ball aber freistehend nicht an SC-Keeper Omar Bounatouf vorbei (86.).

Mit diesem am Ende zwar hartumkämpften aber verdienten Dreier schuf sich der FV Ottersweier die besten Voraussetzungen für das mit großer Spannung erwartete Zwetschgenfest-Derby am Samstag beim VfB Bühl.

FV Ottersweier: Spitz, Kiesewalter, Ernst, Ademogullari, Kleinhans, Schmidt, Hocak (76. Jörger), Müller (68. Özenc), Welle, Frey, Exeler (82. Tokarchuk)

SC Offenburg: Bounatouf, Vujevic, Männle, Kraus (56. Flügler), Cisse, Osmanov (46. T. Keskin), Bayer, Kempf, Blessing (46. C. Keskin), Burghard (81. Pleger), Bergmann

Schiedsrichter: Remigiusz Baran (Weil a. Rh.)

Zuschauer: 130

Tore: 1:0 Welle (5.), 2:0 Welle (29.), 3:0 Schmidt (47./FE), 3:1 C. Keskin (57.)

RM

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