FSV Altdorf – FV Ottersweier 1:1 (0:0)

„Dass es ein schweres Spiel werden würde, das war uns vorher klar. In der ersten Hälfte sind wir kaum ins Spiel gekommen. Uns ist fast jeder Ball versprungen“, bilanzierte Ottersweier Trainer Christian Coratella, dessen Team mit dem tiefen Geläuf weitaus mehr Probleme hatte wie die um jeden Meter Boden kämpfenden Gastgeber.

Abgesehen von einer Großchance gleich zu Beginn und einer Direktabnahme von Kapitän Bilici aus gut 20 Metern war bis zum Pausenpfiff des gut leitenden Schiedsrichters Hargarten so gut wie nichts vom Aufsteiger zu sehen. Es war das noch sieglose Schlusslicht, das angetrieben vom stärksten Akteur auf dem Platz, FSV-Kapitän Florian Karl, den Ton angab. Mit weiten Bällen wurde vorne immer wieder der agile Dominik Schmider in Szene gesetzt, den die FVO-Defensive nie richtig in den Griff bekam. In der 42. Minute lag dem Anhang der Gastgeber der Torschrei schon auf den Lippen. Karl brachte das Leder mustergültig nach innen, doch Schmider setzte den Kopfball ungehindert auf die Querlatte.

Nach dem Wechsel fand der FV Ottersweier in einer auf ganz schwachem Niveau stehenden Landesligapartie etwas besser ins Spiel. Einen Freistoß von Daniel Schmidt knapp vor der Strafraumgrenze konnte der bis dahin fast beschäftigungslose Altdorfer Schlussmann Dennis Fietzek mit einer Glanzparade gerade noch zur Ecke lenken (56.). Schmidt war auch der Ausgangspunkt der nächsten gefährlichen Ottersweierer Aktion. Nach einem weiteren Freistoß zirkelte der angespielte Daniel Seidt den Ball nach innen und FVO-Youngster Philipp Jörger setzte das Leder per Kopf und unhaltbar für Fietzek zum 0:1 in die Maschen (67.). Die Antwort, der vor allem bei Standardsituationen gefährlichen Gastgeber, ließ nicht lange auf sich warten. Im Anschluss an die neunte Ecke war es Dominik Schmider, der den Ball zum verdienten 1:1 über die Linie stocherte (75.). Ottersweiers zahlreich mitgereister Anhang ahnte nichts Gutes, doch dann wechselte sich FVO-Coach Coratella in der 86. Minute selbst ein und plötzlich lag gleich zweimal das Siegtor in der Luft. Erst strich ein Schuss des ebenfalls eingewechselten Ayberk Ademogullari nur um Zentimeter am Altdorfer Gehäuse vorbei (87.), dann war es Coratella selbst, der freistehend das Ziel knapp verfehlte (89.).

Am Sonntag (15.00 Uhr) trifft man daheim auf den SV Oberwolfach und da muss sich der FVO schon gewaltig steigern, will man gegen den starken Mitaufsteiger etwas Zählbares holen.

FSV Altdorf: Fietzek, Schmider, Karl, Schacht, Ziegler, Ossfeld (84. Junele), Kunzer, Mösch, Schwendemann, Herzog, Hunn

FV Ottersweier: Spitz, Seidt, Hauer, Ernst (71. Ademogullari, Schmidt, Hocak (86. Coratella), Jörger, Tokarchuk (62. Frey), Bilici, Kleinhans, Exeler (55. Welle)

Schiedsrichter: René Hargarten (Müllheim)

Zuschauer: 120

Gelbe Karten: 2/2

Tore: 0:1 Jörger (67.), 1:1 Schmider (75.)

RM

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